Bali Dogs: Terro mit swiss snowman



Balistreetdogs International e.V.

 

   

      

Balidorf mit happy Balidogs

 

gerettete Balidogbabies

 

happy beachdog

 

not so happy Balibeachdog

 

  Home - Herzlich Willkommen auf der  Seite für Balidogs. Über Besuch und Gästebuch Einträge freue ich mich sehr.

 

Bali – Land der Götter und Land der Hunde (land of the GODS and land of the DOGS).  

   

 

 

   

Bali Reisfelder

 

Balitempel mit Hundebewohnern

 

Balibeaches und great surf

 

Bali – seine natürliche Schönheit und Einzigartigkeit, die Reisfelder und vielen bunten Tempel - hat schon Millionen von Touristen aus der ganzen Welt angezogen. Viele Touristen, die kommen um sich zu erholen, Kultur zu erleben oder zu surfen, sehen die vielen hübschen Tempel, beeindruckende Reisfelder und Strände, die lächelnden Menschen und erfreuen sich der bunten, strahlenden Baliwelt.

                                                        

                                                            Typisches Balibild. Familienausflug mit Hund.

   Jedoch, zwischen all der Schönheit, wenn man einmal die Augen öffnet, sieht man die Schattenseiten des Paradieses:  den Abfall im verschmutzen Meer oder die völlig zugemüllten Bäche in der Hinterstadt. Den inzwischen schrecklichen Verkehr, mit ständigen Staus, Abgasen und Lärm - zumindest in den meisten Touristenzentren, nicht mehr nur in Kuta. Und die verwahrlosten Kreaturen: überall in den Gassen, am Strand, in den Dörfern laufen  viele, arme herrenlose, oft kranke, abgemagerte und verwundete Strassenhunde herum, völlig auf sich gestellt - auch wenn gelähmt oder am Sterben – niemand kümmert sich darum.

Bali Dogs. Geschätzte 600.000 streunen auf der Insel herum (ungefähr 4.000.000 Menschen und ca. 700.000 Hunde) –einige wenige haben Besitzer, die meisten aber nicht, sie gelten als „coummunity“ dogs.

                     

 

Bali Dogs – ein mythischer link (Kultur) – Infos über die Hintergründe und Geschichten

  Hunde spielen in vielen verschiedenen Aspekten eine Rolle im balinesischem Leben. Eine enge Verbindung zwischen Menschen und Hunden hat ihre Wurzeln in Itihasa, traditioneller Hindu Literatur. Einer der wichtigsten Traditionen von Itihasa ist der Mahabharata. Der letzte Teil dieser Epik bezieht sich auf eine Geschichte von Yudisthira, dem Ältesten von 5 Pandava Brüdern, auf dem Ende seiner Reise in den Himmel.

                                                                         

 Am Gipfel von Mount Meru traf Yudisthira  Indra, den König der Götter. Indra verweigerte Yudisthira in den Himmel zu nehmen, weil er darauf bestand seinen Straßenhund mitzunehmen. Dieser Hund war ein treuer Kompanion für Yudisthira gewesen, durch seine ganze lange Reise hinweg. Als Yudisthira verweigerte ohne seinen Hund weiterzugehen, wandelte dieser sich in den Gott Dharma, Yudisthiras Vater, der ihn getestet hatte.

 Bali Hunde sind einzigartig.  Sie haben einmalige Gene, die in keiner anderen Spezie gefunden werden können. Unter den berühmtesten dieser ist der Kintamani, eine nationale Rasse, benannt nach der Region Kintamani in Zentral Bali. Folklore hat die Rasse 600 Jahre zurück verfolgt auf einen Chinesischen Chow Chow.

             

 Eine genetische Studie geführt von der University of Davis in Kalifornien in 2004  eröffnete, dass Bali Straßenhunde wahrscheinlich schon 12000 Jahre zuvor in Bali etabliert waren, als es isoliert wurde von Java. Es gab keinen Einfluss von europäischen Rassen bis kürzlich. Sie sind die am meisten genetisch unterschiedlichen Hunde in der Welt, ihre nächsten Verwandtschaften sind der Chow Chow und australische Dingos und Akitas.

 Diese einzigartigen Hunde sind wahrlich speziell, robust, sehr intelligent und müssen geliebt und umsorgt werden… 

Heute sind Balidogs durch den Import von Rassehunden, die Krankheiten mitbringen und sich unter ihnen vermischen, in ihrer reinen genetischen Form vom Aussterben bedroht!

                                         

 Viele Balinesen halten Hunde als Kompanion, auch wegen der Legende von Yudisthira. Traurigerweise, auch aufgrund der armen ökonomischen Situation in Bali sowie vor allem zu wenig Aufklärung und Fachwissen, sind auch diese Hunde mit Besitzern am unteren Ende der Leiter, und daher in Bezug auf Pflege und Ernährung oft sehr arm dran.

 Die meisten anderen Hunde sind herrenlos, ausgestoßen oder haben gar nie einen Menschen als Besitzer gehabt. 

                   

   In Bali, wie in so vielen Teilen der 3. Welt, hat das Konzept des Tierschutzes noch nicht den Level der westlichen Welt erreicht. Viele der Bali Straßenhunde sind krank und / oder hungernd. Sie leben oft von den Opfergaben, die vor den unzähligen Tempeln oder Gemäuern ausliegen – trockenen Reiskörnern. Hundebabies, besonders weibliche, werden oft gleich nach der Geburt auf die Straßen ausgestoßen. Viele leben mit ernsthaften unbehandelten Wunden von Straßenunfällen. Infizierte Wunden, Maden sind üblich, genau wie Haut- und innere Prasiten, Parvo Virus und Verhaltensstörungen, gebrochene Beine, ausgekugelte Gelenke und sexuell übertragbare Krebserkrankungen, genannt „genitale sarcoma“. Diese Krankheiten können behandelt werden, aber die meisten Balinesen suchen keine Ärzte bzw. Behandlung für kranke oder verletzte Tiere auf, selbst nicht, wenn die Hunde als Haustiere gehalten werden.

                                       

Zum einen sicher, weil sie nicht einmal selbst genug Geld haben, um zum Arzt zu gehen – zum anderen ist das Leben eines Hundes aber eben auch nicht viel wert.

Selbst die meisten Tierärzte ziehen es vor einen Tempel aufzusuchen und ihren Göttern zu huldigen, als das akute Leben eines Hundes zu retten (selbst so erlebt). 

  Vor Ort gibt es eigentlich niemanden, der einem helfen kann, diese verhungerten, kranken Geschöpfe zu retten. Man kann sich an niemanden wenden, wenn man sieht wie solche Hunde noch dazu misshandelt werden, wenn man geschockt sieht wie ein Hund qualvoll am Sterben im Strassengraben liegt, wenn man erstarrt, weil 13 kleine Hundebabys in EINEM Drahtkäfig (nebst vielen anderen) an der stinkenden Hauptverkehrsstrasse feil geboten werden, durstig und hungrig- den ganzen Tag eingesperrt.

                      

Oder wenn man beobachtet wie in den „Pet shops“ Rassehunde tagelang ein Leben (?) im winzigen Käfig fristen, ohne je hinaus zu kommen, ohne je eine Wiese oder ähnliches gespürt, geschnüffelt und be“pinkelt“ zu haben.

                     

 Tierschutzvereine gibt es meilenweit eigentlich nirgends – in Australien wäre der nächste. Inzwischen gibt es einige Gruppen, die Hunden versuchen zu helfen. Und immer mehr Touristen nehmen sich armer Hunde und Katzen an. Aber das sind nur die Wenigste, die Spitze vom Eisberg.

Polizei oder Mitmenschen haben für Hilfe nichts übrig - sie kennen es nicht anders. Sie schauen nur verwundert oder sogar missbilligend, wenn man sich einmischt und einem Hund etwas gibt. Manchmal finden sie es aber auch gut und packen mit an!

                                    

 Wenn man einen dieser nackten, blutig rot aufgeschürften Hunde (Parasiten befallen die Tiere, lassen sie das Fell verlieren und lösen starken Juckreiz aus), einen halb verhungerten knochigen kleinen Kerl, oder diese verschreckten Gestalten, die sonst nur geschlagen und getreten werden …  .

                                                                      

... wenn man all dies einmal gesehen hat – kann man nicht mehr unbesorgt surfen gehen. Zumindest ich nicht. 

Wenige Touristen halten inne, kaufen einer armen Kreatur etwas zu essen und verbringen vielleicht ihre Ferien damit Hunde am Strand und in den Strassen zu füttern.

Eine schöne Ausnahme ist neben Janice Girardi mit ihrem BAWA-Team (s.u. - link "BAWA") auch die Gruppe "I love Balidogs" oder Ute Kampert, die sich den Strassenhunden in ihrer Umgebung angenommen hat - und täglich unzählige Hunde füttert, versorgt , impft und aufnimmt. Sie lebt die meiste Zeit des Jahres in Bali und hat sich dort den Hunden  verschrieben.  Schade oder tragisch, wenn solche Leute dann von der Regierung mit sinnlosen, grausamen Aktionen gestraft  werden, die jedes Engagement mit einem Schlag zunichte machen und unsägliches Leid hervorrufen: Die Regierung tötete von Ute gepflegte, geimpften Hunde, die zu Menschen gehörten, die geliebt und umsorgt wurden, im Rahmen ihrer sinnlosen Tollwut"bekämpfung" (siehe Aktuelles) . 

   

 

Bruno , ein halbtoter von mir 2011 in einem Vorhof entdeckter Rottweiler - nach 2 Monaten mit ärztlicher Versorgung wieder topfit!  

Irgendwann kehrt man als normaler Tourist nach Hause zurück, mit dem traurigen Gefühl nicht viel getan zu haben. Und dem Glauben, dass niemand in Bali ist, der sich weiter der armen Tieren annimmt und der Befürchtung/Ausrede , dass man nichts mehr tun kann.

  Zum Glück habe ich irgendwann bei meiner 2. Bali Reise in meiner Hilflosigkeit und auf meiner Suche nach Verbündeten endlich ein Wunder gefunden: Janice Girardi , bzw. BAWA – (B.A.W.A. = Bali animale welfare association ) ist eine private „non – profit“ Organisation, irgendwo versteckt auf Bali ( in Ubud), die sich der hilflosen, ungeschützten Tiere seit 1998 annimmt.  

                                     

 Janice Girardi hat dort mit BAWA aus eigenen Mitteln eine einzigartige und unglaublich große und vielschichtge Hilfsorganisation aufgebaut, mit der sie mit allen Mitteln versucht die Bedürfnissen, bzw. das Leben der Hunde zu vertreten. Über ihre beeindruckende Arbeit könnt ihr unter dem Link "BAWA" nachlesen. Ich versuche jetzt jedenfalls diese Power- Frau und ihren Einsatz von hier aus zu unterstützen, indem ich euch über sie erzähle und um Spenden bitte. Sie finanziert sich nur über Spenden aus Australien, USA, einzelner und eben von mir - bzw. steckt sie jeden selbst verdienten Penny in die Balidogs. Sie ist Schmuckdesignerin und verkauft wertvolle, wunderschöne Objekte an große Schmuckfirmen ins Ausland. Sie bekommt keinerlei staatliche Unterstützung, im Gegenteil - die balinesische Regierung macht ihr das Leben, bzw. das der Hunde, durch horrende Tötungsaktionen, Widerstand und keinerlei Verständnis für ihren Einsatz im Tierschutz sehr schwer.   

 

 

 

 Fehlt euch noch etwas ? Vorschläge und Ideen? Bitte schickt einfach eine E-Mail! Für Feedback  bin ich jederzeit dankbar. [*MelaWinter@web.de*]

 

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